Schlagwort-Archiv: Verpackungstext

In China gibt es auch Sonnenblumen

Denn die Sonnenblumenkerne, die ich gerade esse, stammen von dort. Dank Google weiß ich nun, dass in Deutschland immer weniger Sonnenblumen angebaut werden (Link) und dass es 2006 gar eine “Sonnenblumenoffensive” gegeben hat. Über weit gereistes Essen ist schon viel gesagt worden – ich werd mir dazu endlich mal “Die Einkaufsrevolution” von Tanja Busse durchlesen, versprochen!

Heute schon Knödel geknettet?

Heute gab es böhmische Knödel aus der Tüte, die Grundmischung, der man nur noch Wasser zufügen muss, wird in einem sächsischen Betrieb hergestellt. Auf der Verpackung las ich den folgenden Satz: “Den Inhalt des Beutels mit 1/8 l kaltem Wasser oder Mineralwasser zu einem festen Teig knetten und zu ein oder zwei Rollen formen.” Über das “knetten” bin ich gestolpert. Der Duden, Wikipedia und Google kennen es nicht. Nun frage ich mich: War das einfach ein Fehler, der niemandem aufgefallen ist? Oder soll das Sächsisch sein? Vielleicht weiß ja jemand mehr…

Nachtrag, 12. August 2010: Die Verpackung wurde aufgehübscht, der Text noch mal überflogen – und jetzt steht da nicht mehr knetten, sondern kneten. Wie langweilig!

Papiertaschentuchverpackungstext

Ein schönes Wort. Erinnert mich ein wenig an Donaudampfschifffahrt… und so weiter. Ich habe jedenfalls Papiertaschentuchpackungen dreier verschiedener Marken vor mir liegen und will die Sprüche wiedergeben, die die Qualität der Taschentücher anpreisen sollen: “samtweich & niesfest”, “extraweich und nasenfreundlich”, “samtweich, zart und reißfest”. Das macht mich regelrecht neugierig auf weitere Kostproben! Dann könnte man die auswerten: Kommt immer “weich” vor? Wird die Nasenfreundlichkeit betont? Und die Stabilität? Mit welchen Worten? Lustig finde ich ja auch, dass sogar der Inhalt der Packungen unterschiedlich bezeichnet wird, nämlich “10 Taschentücher”, “10 Tücher” und “10 Stück”. Ob schon jemand eine wissenschaftliche Arbeit zu dem Thema verfasst hat? ;-)