Fonhausen

In Fonhausen ticken die Uhren anders, sei­ne Bewohner spre­chen eine ande­re Sprache. Sie wirkt ver­traut und ist doch so fremd.

Wenn man einen Fonhausener am Telefon hat, sagt der Sätze wie: „Der Teilnehmer ist besetzt.“ Ein Nicht-Fonhausener war­tet dann oder legt auf. Und manch­mal macht er sich Gedanken über die selt­sa­men Sätze, die er zu hören bekommt.

Was soll das bedeu­ten: „Der Teilnehmer ist besetzt“? Hat der Angerufene neben dem Telefonieren einen Job, der dar­in besteht, sich ande­ren als Stuhl, Sessel oder Bank zur Verfügung zu stel­len? Oder weilt er auf amou­rö­sen Pfaden? Man wird es nicht erfah­ren, denn der Fonhausener am Telefon wie­der­holt den Satz, bis er einem zu den Ohren wie­der her­aus­kommt, und er reagiert nicht auf Fragen. Vielleicht, weil er unse­re Sprache nicht ver­steht.

6 Gedanken zu „Fonhausen

  1. Das ich da noch nicht drauf gekom­men bin! Der Teilnehmer ist ein Sessel! Und was ist mit: „te pör­ßen juf koll is not ewä­le­bel“ - eine grü­her Bekannte über­setz­te: ist nicht wasch­bar.

  2. Ich ver­ste­he ehr­lich gesagt sowie­so nicht, wes­halb es eine Ansage geben muss, die einem sagt, was man gera­de sowie­so selbst bemerkt oder zumin­dest selbst bemer­ken könn­te wenn man den woll­te, näm­lich, dass am ande­ren Ende nicht abge­ho­ben wird.

  3. Judith, das war echt müh­sam, die­sen Satz zu lesen, ist das Säggsisch-Inglisch?

    Not qui­te like, das frag ich mich auch… (Kostet das eigent­lich was, wenn ich da war­te?)

    Silke :).

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