Das liebe Moderlieschen

Das Wandern ist des Müllers Lust, und das Lieschen liebt das Schwimmen. Ja, der Vergleich hinkt, denn wenn das Moderlieschen kein Wasser um sich hat, wird es lei­der ster­ben. Der Müller dage­gen kann ganz gut ohne das Wandern leben …

In Unterkirnach am Teich haben wir nur ein Bild des Moderlieschens gese­hen, nicht den Fisch selbst. Das Wasser war gefro­ren, kei­ne Chance. Aber ich weiß:

  • das Lieschen wird zir­ka 9 cm lang (soso)
  • das Weibchen ist meist dicker als das Männchen (haha)
  • sie gehö­ren zur Familie der Karpfenfische (aha)
  • und mögen ste­hen­de Gewässer (jaja)
  • sie wer­den auch Malinchen, Sonnenfischchen, Zwerglaube, Schneiderkarpfen (usw.) genannt, und das alles habe ich aus der Wikipedia, denn auf dem Schild stand ja nun wirk­lich nicht viel zu die­sem Fisch mit den schö­nen Namen

Ganz alt: die Bindestricheritis

Neulich war ich in einer Ferienwohnung, die rich­tig üppig aus­ge­stat­tet war, die Buchregale vol­ler Krimis, auf den Fensterbrettern ech­te Pflanzen, eine Kuckucksuhr an der Wand … Und im Schlafzimmer stand sehr deko­ra­tiv ein Nähkasten. Ich war neu­gie­rig und öff­ne­te die zwei Klappen: Ja, er war gefüllt, und zwar gut. Mit allem, was in ein Nähkästchen gehört. Neu waren die Knöpfe, das Garn und das ande­re nicht.

Ein Blick auf die Nadelpackung, und ich wuss­te, dass sie ins Blog muss­te. Nee, wir nei­gen nicht erst heu­te dazu, über­all einen Bindestrich dazwi­schen­zu­quet­schen, damit die Wörter schnell­schnell erfasst wer­den. Das haben schon unse­re Großeltern und Urgroßeltern getan …

Hier so:

  • Gebrauchs-Anweisung
  • Nadel-Einfädler
  • Handarbeits-Nadeln
  • Durchzieh-Nadel

Zumindest haben sie Nähnadel zusammengeschrieben …