Ich ohne meinen Mondkalender

Um mei­nen Mondkalender ging es im letz­ten Jahr öfter, was nicht ver­wun­der­lich ist, da ich ihn Tag für Tag sah und manch­mal auch das jewei­li­ge Blatt abriss (wenn das nicht schon jemand ande­res gemacht hat­te). Schwerer noch wiegt wohl, dass nicht sel­ten gar ulki­ge Sachen zu lesen waren in die­sem Mondkalender. Jetzt ver­mis­se ich das. Ich weiß nicht mehr, ob der Tag gut für geschäft­li­che Verhandlungen oder für „lei­den­schaft­li­che Liebe“ ist, ich darf nicht mehr rät­seln, was man­che Sprüche bedeu­ten könnten.

Denn ich habe kei­nen Mondkalender! Das hat man davon, wenn man der Familie ent­ge­gen­kommt und eine Wunschliste schreibt – ist sie zu umfang­reich, besteht eben die Gefahr, dass man genau das nicht bekommt, auf das man sich eigent­lich ver­las­sen hat. Das wäre alles kein Problem, wenn die­ser Mondkalender nicht tat­säch­lich aus­ver­kauft wäre. Ja, das gibt es auch. Nix im Buchladen, nix im Internet, nix beim Verlag. Jetzt ist mein Buchhändler dran, und er hat mir gesagt, er beschafft den Kalender doch noch. Puuuuh! Also, Leute, ich kann Euch nur raten: Bestellt nicht alles im Netz, son­dern kauft auch im Buchladen um die Ecke und stellt Euch gut mit Euren Buchhändlern. Man weiß ja nie, was kommt …

Bucheinbände sind auch nicht mehr das, was sie mal waren

Wenn ich 23 Euro bzw. genau 22,95 Euro aus­ge­be und ein gebun­de­nes Buch kau­fe, wun­de­re ich mich über so was:

… und fra­ge mich, ob das so sein soll? Oder ist da doch was schief­ge­lau­fen? Ich schät­ze, da muss ich noch mal beim Buchhändler nach­fra­gen. Das Buch war ein­ge­schweißt, ich hat­te es in der Buchhandlung bestellt und erst zu Hause ausgepackt.

Es ist übri­gens die­ses Buch: „Nur kei­ne Sentimentalitäten! Wie Dr. Erika Fuchs Entenhausen nach Deutschland ver­leg­te“ von Ernst Horst, erschie­nen im Blessing Verlag.