Ich und mein Mondkalender

Zu Weihnachten bekam ich mehr Kalender, als ich gebraucht hät­te, dar­un­ter einen Mondkalender. Nun kann ich es mir nachts spa­ren, aus dem Fenster zu schau­en und den Mond zu suchen, denn wie er aus­sieht, zeigt mir ganz ohne Verrenkungen der Kalender. Ich weiß, ob der Mond gera­de zu- oder abnimmt, ob Vollmond ist oder Neumond (heu­te), außer­dem ken­ne ich nun die bes­ten Zeiten fürs Haareschneiden, Parkettbohnern, weiß, dass ich dann und dann kei­ne Pflanzen gie­ßen soll­te usw. Daran mag glau­ben, wer will, es ist schnell gele­sen und durch­aus kurz­wei­lig.

Als Bonus gibts fast jeden Tag noch ein Zitat oder einen Ratschlag, und den heu­ti­gen will ich Euch nicht vor­ent­hal­ten:

„Entscheidungen tref­fen, bes­ter Tag im Jahr um mit einer schlech­ten Gewohnheit zu bre­chen!“ Als ob man nur eine schlech­te Gewohnheit hät­te. Welche nimmt man da? Und wie das ablau­fen soll, steht natür­lich auch nicht da. Nehmen wir mal an, jemand will es sich abge­wöh­nen, an den Nägeln zu knab­bern. Wenn er heu­te nicht knau­belt, macht er das nim­mer­mehr? Oder muss da ein Ritual her? Ich wer­de mir jeden­falls eine schlech­te Gewohnheit aus­su­chen und im Selbstversuch tes­ten, ob die dann weg ist. Und Ihr so?

(Es ist übri­gens die­ser Kalender: Lutzi’s Mondkalender)