Ihr habt gewählt …

… und der Gewinner ist: Geburi. Die Wahlbeteiligung war zwar eher beschei­den, aber bei der heu­ti­gen Wahlverdrossenheit muss man ja für jede abge­ge­be­ne Stimme dank­bar sein. Danke also an alle, die in die Tasten gehau­en und ein Wort oder meh­re­re vor­ge­schla­gen haben: Ihr seid fan­tas­tisch, Ihr seid super, Ihr habt gut gewählt … (Ähm, stopp hier, ich glau­be, ich hab die fal­sche Platte erwischt …)

Geburi also. Das hat­te ich vor­her noch nie gehört, somit kann ich auch nichts dazu sagen. Vielleicht du, Petra? Oder sonst jemand? Geburtstag (oder Geburt?) abkür­zen, dar­auf muss man erst mal kom­men … Nee, nee.

Fünf Kundenfragen an einen Webdesigner

(Marcus O.)

1. Ist der Preis verbindlich?
Ich ver­su­che, den Preis ver­bind­lich zu hal­ten. Dass ich mich in dem einen oder ande­ren Fall ver­kal­ku­lie­re oder zu lan­ge an Details auf­hal­te, ist dann mein Problem und muss ich als Investition in die Zukunft betrach­ten (Indem ich gewis­se Codeschnipsel etc. spä­ter wei­ter­ver­wen­den kann, oder ein­fach fürs nächs­te Mal nicht so knapp rechne).
Sollte der Aufwand mas­siv höher sein oder wäh­rend der Arbeit immer neue Wünsche sei­tens des Kunden geäu­ßert wer­den, muss natür­lich nach­kal­ku­liert werden.
Kreativität oder Programmierarbeit las­sen sich auch nur schwer­lich in fest berech­nen­ba­re Einheiten tei­len. Dazu ist jeder Auftrag zu individuell.

2. Ich habe kei­ne kon­kre­ten Vorstellungen und Vorgaben – wie wird das was?
Der Webdesigner, dem du den Auftrag anver­traust, soll­te dir dei­ne gro­ben Vorstellungen zusam­men­fas­sen kön­nen und dir Vorschläge machen. Du soll­test ihm als Fachmann ver­trau­en kön­nen und er soll­te eben­so dei­ne Wünsche, wenn du wel­che hast, berück­sich­ti­gen. Ich den­ke, wenn die Chemie stimmt, fühlt sich nie­mand gegän­gelt oder hin­ter­gan­gen, man kann über alles reden und Kompromisse finden.

3. Was ist, wenn mir die Designvorschläge nicht gefallen?
Dann bit­te nicht aus drei Gestaltungsvorschlägen die „schlech­tes­ten“ Elemente zu einem neu­en Design zusammenwünschen. ;-)
Im bes­ten Falle denkt sich der Designer was dabei und er kennt die Regeln von funk­tio­na­lem Design, dar­auf soll­test du ver­trau­en. Und natür­lich soll­test du mit dem Ergebnis ein gutes Gefühl haben.

4. Wie ist das mit Bildern und Grafiken, kann man da zu viel oder zu wenig haben?
Kommt drauf an, was die Bilder oder Grafiken kom­mu­ni­zie­ren sollen.
Bedienelemente im Webdesign kön­nen gern mit Grafiken ver­se­hen wer­den, da sie der Nutzer visu­ell meist leich­ter erfasst als Text, sofern sie ein­deu­tig sind. Andererseits kann man es da natür­lich auch übertreiben.
Weniger ist in den meis­ten Fällen wirk­lich mehr.

5. Gibt es bei der Textmenge irgend­wel­che Grenzen?
Auch hier muss man unter­schei­den. Um Interesse zu wecken, soll­te es so knapp wie mög­lich sein.
Keiner liest gern am Bildschirm, außer man ist wirk­lich an dem Inhalt inter­es­siert. Deshalb – kur­ze Texte in der Übersicht und bei Bedarf kann sich der Nutzer dann den Rest durchlesen.
Lange Texte soll­ten dann mög­lichst nicht über die gesam­te Bildschirmbreite lau­fen und mit aus­s­rei­chend Zeilenabstand ver­se­hen sein, das macht das Lesen leichter.

Blondi

Ich weiß ja, Blondi ist schon besetzt, aber ich nehm das jetzt trotz­dem (Blondi hat eine eige­ne Seite bei Wikipedia. Mit den Lebensdaten …). Blondine passt nicht so recht, denn es geht um einen Mann. Einen blon­den Mann. Aus lau­ter Langeweile las ich neu­lich eine Zeitung kom­plett durch, so auch einen Artikel über ein Konzert von Howard Carpendale. Die Haarfarbe scheint ja sehr wich­tig zu sein bei ihm, wes­we­gen sie gleich in der Überschrift auf­taucht. Im Artikel wird sie noch mehr­mals erwähnt, am schöns­ten fin­de ich ja „Blondschopf“. Bei einem Mann über 60. Was ist das? Einfallslosigkeit des Artikelschreibers? Oder woll­te der viel­leicht nicht zum Konzert und wehrt sich jetzt auf die­se Weise? Ist das schon Diskriminierung oder doch aus­glei­chen­de Gerechtigkeit?

Vielleicht gehört sich das ja auch in einem Bericht über H. C., das kann ich nicht beur­tei­len, weil ich so was sonst nicht lese. Gibt es da Vorschriften? Mindestens drei­mal muss im Text ste­hen, dass H. C. blond ist? (Ist er das über­haupt? Und stellt das nie­mand in Frage? Bei Schröder gabs doch auch Zweifel?) Ach ja …