Schöne Ecken: Schwarzenberg

Earnys Schöne-Ecken-in-Deutschland-Buch ist vor einer Woche in mei­nem Briefkasten gelan­det, heu­te wird es wie­der auf Reisen gehen, mit vier neu­en bekleb­ten und beschrie­be­nen Seiten. Als Kind hab ich gern und viel gebas­telt, das ist mir irgend­wann fast völ­lig abhan­den gekom­men. Für das Schöne-Ecken-Buch habe ich nun ein paar Stunden mit Stift, Schere und Leim han­tiert, und es war schön und gut. Mal nicht den (Computer-)Bildschirm anglot­zen oder „nur“ Bücher lesen, son­dern etwas Handfestes machen, bei dem es dann auch ein Ergebnis gibt. Das hat was.

Vier Seiten zu Schwarzenberg also, A5-Seiten, die viel zu wenig Platz boten für das, was man über eine Stadt schrei­ben könn­te, und sei sie noch so klein. Schwarzenberg hat rund 18.000 Einwohner und eine lan­ge Geschichte, um 1200 wur­de es gegrün­det. Die Altstadt ist rich­tig schön, ziem­lich klein, mit engen Gassen und alten Häusern, und von fast über­all sieht man Schloss und Kirche, die auf einem Fels, einem schwar­zen Berg, thro­nen. Schwarzenberg ist manch­mal ziem­lich ver­schla­fen, aber zugleich ist hier auch jede Menge los. Über eini­ges habe ich auf den vier Seiten geschrie­ben, zum Beispiel: die Freie Republik Schwarzenberg, was man im Wald so alles machen kann (wir haben hier viel Wald), die Altstadt, die Sage vom Totenstein.

Wer mehr wis­sen will, kann in mei­nem ande­ren Blog vor­bei­schau­en, dem Schwarzenberg-Blog. Oder ein­fach mal nach Schwarzenberg kommen. :)

Wie Earny das Ganze erklärt: Die schöns­ten Ecken Deutschlands 

Yenidze

Wer schon mal in Dresden war, kennt die­ses Gebäude. Wenn man nicht mit Tunnelblick durch die Stadt läuft oder fährt, ist die Yenidze eigent­lich nicht zu über­se­hen. Dieses Haus, das so gar nicht in die Stadt zu pas­sen scheint, war mal eine Tabakfabrik und wur­de 1907 bis 1909 gebaut.

Heute ist es ein Bürogebäude, man tritt ein und ist in einem sach­li­chen Innenleben, Fahrstuhl inklu­si­ve. Doch oben gibt es ein Restaurant und unter der Kuppel ist Märchenzeit. Nächstes Mal fah­re ich ganz hoch, bestimmt.

Hilfe! Ein Brief!

Ende letz­ter Woche kam ein Brief, den ich gleich­zei­tig erwar­tet und nicht erwar­tet habe. Diesen komi­schen Zustand ver­dan­ke ich Earny bzw. ihrer Aktion „Die schöns­ten Ecken Deutschlands“. Im Juni schick­te Earny ein A5-Buch auf Reisen, das nun nach und nach von Leuten aus allen mög­li­chen Städten gefüllt wird, jeder hat vier Seiten, die beklebt und beschrie­ben wer­den kön­nen mit Informationen und Tipps zu einer Stadt oder einer Region.

Bei mir geht es um Schwarzenberg, und das ist schon lus­tig, mei­ne klei­ne Stadt wird im Buch umge­ben sein von Lübeck, Flensburg, Freiburg, Aachen, Tübingen, Köln usw., aber es sind auch ande­re dabei, die kaum jemand kennt, und Chemnitz, was ja eine hal­be Autostunde von hier ent­fernt ist.

Wann einen das Buch erreicht, weiß nur Earny, sie macht das nach einem gehei­men Plan oder nach Lust und Laune – immer­hin konn­te man ange­ben, wann es gar nicht passt, und um das unter einen Hut zu brin­gen, war sicher auch eini­ges an Koordination nötig. Jetzt ist das Buch also bei mir, Überraschung! Ich habe bereits Flyer und Zeitungen aus­ein­an­der­ge­nom­men, muss aber noch mal in mich gehen, wie ich sie nun genau gestal­te, mei­ne vier Seiten zu Schwarzenberg. Wenn sie fer­tig sind, gibt es hier noch einen Eintrag, mit Fotos natür­lich. Und die­se Woche soll das Buch dann wie­der auf die Reise gehen, wohin, weiß ich schon, aber ver­ra­ten wer­de ich es nicht. :-)

Schwarzer Briefumschlag, Einwurfeinschreiben – ich wuss­te sofort, was ich da im Briefkasten hatte …

Außen ist es ja eher unschein­bar, das Büchlein …

… aber innen ist es bunt und immer wie­der ganz anders. Schön!