Rummel zu Zeiten von Pisa

Letzte Woche hat es mich auf einen Rummel ver­schla­gen, wo, spielt kei­ne Rolle, die sehen doch sowie­so über­all gleich aus. Sie hei­ßen höchs­tens anders, Jahrmarkt viel­leicht oder Volksfest oder wie auch immer.

Auf die­sem Rummel gab es etli­che Losbuden, an denen man häß­li­che Kuscheltiere und Plastikspielzeug gewin­nen konn­te, alles Losbuden ohne Nieten. Als ich mir Lose kau­fen ließ, damals, als Kind, gab es noch Nieten, da bin ich mir sicher.

Dafür bie­ten einem die Losbuden heu­te Hilfe beim Rechnen, schaut Euch mal das Foto an. Wie ord­net man das ein? Ist das eine Verarschung? Oder braucht die Klientel das? Steckt irgend­ein psy­cho­lo­gi­scher Schachzug dahin­ter? Keine Ahnung. Ich hab jeden­falls kein Geld für 1 Los oder 5 Lose aus­ge­ge­ben. Ist doch lang­wei­lig, so ohne Nieten.

4 Gedanken zu „Rummel zu Zeiten von Pisa

  1. Lieber über eine Niete ärgern als über ein Miniplastikauto oder so. ;-)

    Früher waren die Preise bestimmt bes­ser. Da es jetzt kei­ne Nieten mehr gibt, müs­sen sie bei den Preisen spa­ren. Denk ich.

  2. Das sind sehr anstän­di­ge Budenbesitzer! Wenn sie davon aus­ge­gan­gen sind, dass ihre Klienten rechen­schwach sind und trotz­dem der Verlockung wider­stan­den haben, „5 Lose nur 4,50 Euro!“ auf ihr Schild zu pin­seln, sind sie seeeeeeehr anstän­di­ge Leute.

    Zu mei­nen Zeiten gab es übri­gens Billigramsch UND Nieten. Also hat sich der Ertrag ver­bes­sert. (Das erwäh­ne ich nur, weil ich schon immer mal „zu mei­nen Zeiten“ schrei­ben woll­te. Ach, damals, kurz nach dem Krieg …)

  3. „Zu mei­nen Zeiten“ – es ist auf jeden Fall gut, das mal gesagt bzw. geschrie­ben zu haben, bevor man das tat­säch­lich bier­ernst und mit viel Gefühl in der Stimme sagt. ;-)

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