Backe, backe Kuchen

Backen ist ja eine net­te Sache und ziem­lich viel­sei­tig – was man nicht alles backen kann! Kuchen, Torte, Brot … Und: Väter. Letzte Woche war in einem Zeitungsbeitrag von einem „frisch geba­cke­nen Vater“ die Rede. Man stel­le sich das mal vor. Da muss man doch an „Hänsel und Gretel“ den­ken? Also lie­ber zusam­men­schrei­ben und: Glückwunsch!
Und da ich beim Thema bin: Zur Sprachqualität in Zeitungen läuft noch bis mor­gen eine Umfrage der Protextbewegung, hier ist der Link.

2 Gedanken zu „Backe, backe Kuchen

  1. Backen kann man übri­gens auch Mütter. Und: Mütter wer­den durch die Mutterwerdung jung. Heißt es doch immer „die jun­ge Mutter“. Auch wenn die Gute als Spätgebärende kaum als rich­tig jung durch­gin­ge. Wenn sie aber rich­tig jung ist und mit 20 ihr vier­tes Kind bekommt - ist sie dann weni­ger eine jun­ge Mutter als die 45-jäh­ri­ge Erstgebärende? Fragen über Fragen …

  2. Stimmt, die „jun­gen Mütter“, denen bin ich auch schon begeg­net. Was es aber nicht zu geben scheint, sind die dazu­ge­hö­ri­gen „jun­gen Väter“ - hier ist jung wirk­lich kna­ckig, wür­de ich sagen. Dafür sind die Väter ja frisch­ge­ba­cken (bzw. frisch geba­cken, haha). Und da taucht dann wie­der die­se Frage auf: Sind die Väter bei jedem Kind frisch­ge­ba­cken oder nur beim ers­ten?

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