Fonhausen

In Fonhausen ticken die Uhren anders, sei­ne Bewohner spre­chen eine ande­re Sprache. Sie wirkt ver­traut und ist doch so fremd.

Wenn man einen Fonhausener am Telefon hat, sagt der Sätze wie: „Der Teilnehmer ist besetzt.“ Ein Nicht-Fonhausener war­tet dann oder legt auf. Und manch­mal macht er sich Gedanken über die selt­sa­men Sätze, die er zu hören bekommt.

Was soll das bedeu­ten: „Der Teilnehmer ist besetzt“? Hat der Angerufene neben dem Telefonieren einen Job, der dar­in besteht, sich ande­ren als Stuhl, Sessel oder Bank zur Verfügung zu stel­len? Oder weilt er auf amou­rö­sen Pfaden? Man wird es nicht erfah­ren, denn der Fonhausener am Telefon wie­der­holt den Satz, bis er einem zu den Ohren wie­der her­aus­kommt, und er reagiert nicht auf Fragen. Vielleicht, weil er unse­re Sprache nicht versteht.

Voll doof

Duden, du hilfst mir nicht wei­ter, wenn ich wis­sen will, wie man doof stei­gert. Da steht nur doof, das find ich …

Heißt es „am dööfs­ten“? Oder was?

Zu dem Thema gibt es eine Zwiebelfisch-Kolumne aus dem Jahr 2004, auf die ich mal eben ver­wei­se: „Wie stei­gert man doof?“. (Bisschen run­ter­scrol­len, es ist der zwei­te Artikel von oben.)