Der Tag der aufblühenden Frauen

Bald ist Frauentag, und natür­lich las­sen sich schon seit einer Weile die feins­ten Werbesprüche fin­den, die Männer dazu brin­gen sol­len, Geld für Blumen und ande­re Nettigkeiten aus­zu­ge­ben. (*Ironiemodus an.*)

„Blumen – und Ihre Frau blüht auf“ ist schon mal ein hüb­sches Beispiel. Gilt das nur am Frauentag oder blüht frau immer auf, wenn sie Blumen bekommt? Können das auch 7 Tulpen sein, oder soll­te es sich schon um einen Strauß ab 15 Euro han­deln? Ist frau über­haupt mit Blumen zufrie­den oder soll­te mann tie­fer in die Geldbörse grei­fen? Es hat was von Ablasshandel

… Beim Ablassgoogeln bin ich auf Kathpedia, „die freie katho­li­sche Enzyklopädie“ gesto­ßen. Das gibt es auch … Und die evan­ge­li­sche Kirche hat so was nicht?

(Ich war übri­gens über­rascht, als ich die­sen Spruch ent­deck­te – ker­ni­ge Werbesprüche in der Kleinstadtgärtnerei neben­an? Erstaunlich.)

3 Gedanken zu „Der Tag der aufblühenden Frauen

  1. Dieses „auf­blü­hen“ lässt mir auch kei­ne Ruhe. Was mei­nen die damit nur? Das klingt so nach armem, ver­bit­ter­tem Mütterchen, des­sen Leben einen neu­en Wert bekommt, wenn man ihm einen Blumenstrauß schenkt. Pf…

  2. Das ist so wie „über den Kopf strei­cheln“: Haste jut jemacht, Muddi. Nun aber wei­ter so, bleib wie de bist, wa! Husch husch an die Arbeit, stell noch schnell die Blumen ins Wasser.

Kommentare sind geschlossen.

Verwandte Beiträge

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben