Der Weg einer Erkenntnis

Dosenöffner sind idio­ten­si­cher. Hätte ich bis vor Kurzem behaup­tet. Wobei es natür­lich die gibt, mit denen man nur mit­hil­fe irgend­wel­cher Kniffe zurecht­kommt. Die reich‘ ich wei­ter, ich muss ja nicht alles kön­nen. Aber man sieht, wie sie funk­tio­nie­ren, und sie machen ihren Job.

Nun bin ich neu­lich auf einen Dosenöffner gesto­ßen, der „jede Dose schnell und sicher“ öff­nen soll­te. Bei der ers­ten Dose konn­te von „schnell“ nicht die Rede sein. Es war der ers­te Dosenöffner, bei dem ich eine Anleitung benö­tig­te.

Ich folg­te der Anweisung also Schritt für Schritt. Nahm den Dosenöffner run­ter. Der Deckel war noch dran.

Noch ein­mal mit Gefühl. Und? Der Deckel war noch dran.

Gedanke: komi­scher Rand, alles, was die­ser däm­li­che Dosenöffner zustan­de bringt, ist, den Rand platt­zu­wal­zen. Männo.

Umdrehen und anders­rum pro­bie­ren? Moment mal. Wie war das mit der letz­ten Anweisung? Zange, Deckel?

Und der Deckel war ab. Tatsächlich. Keine schar­fen Kanten.

Und die nächs­te Dose geht dann auch schnell…

Kennt Ihr die­sen Typ Dosenöffner, wisst Ihr, was ich mei­ne? Die gibts doch noch nicht so lan­ge, oder?

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