Die gute Schokolade

Seit April ver­kauft auch dm „die gute Schokolade“, bei einem Einkauf letz­te Woche habe ich sie dort zum ers­ten Mal gese­hen. „Gut“ ist sie, weil sie fair und kli­ma­neu­tral ist, heißt es auf der Website von „Plant for the Planet“, der Schülerinitiative, deren Idee die­se Schokolade war. Mehr über „die gute Schokolade“: www.plant-for-the-planet.org

„Fair“ bedeu­tet, dass kei­ne Kinder arbei­ten müs­sen, damit anders­wo Kinder (und Erwachsene) Schokolade essen kön­nen. Dazu ein Artikel auf utopia.de: Kinder-Schokolade: Interessiert mich nicht die Bohne?

Natürlich ist „die gute Schokolade“ nicht die ein­zi­ge fai­re Schokolade. Einfach auf das Fair-Trade-Siegel ach­ten. Und mit Bio-Schokolade fährt man zumeist eben­falls gut. Ein paar lecke­re Kandidaten stellt utopia.de vor: Schokolade ohne Kinderarbeit

Sie schmeckt übri­gens auch gut, „die gute Schokolade“. Probiert sie doch mal. :)

Fleißiges Lieschen

Neulich war Muttertag, am Sonntag, den 13. Mai. Am Vortag bekam in einem Garten- und Baumarkt in der Stadt an der Kasse jeder, der woll­te, kos­ten­los ein Pflänzchen mit. Das ist bestimmt spä­ter bei eini­gen Müttern als Geschenk gelan­det – aus­ge­rech­net das Fleißige Lieschen. Was sagt man dazu?

Litfaßsäule bleibt Litfaßsäule

Das ß ver­schwin­det lang­sam, sein Ersatz hat uns längst im Griff. Nicht daß son­dern dass, nicht muß son­dern muss, nicht Fluß son­dern Fluss. Wenn ich die­se Worte mit ß sehe, blinkt ein Lämpchen rot und eine Stimme sagt: Das ist falsch! Piep, piep, piep … Aber gut, dass es das ß nach wie vor gibt – wenn die ß‑losen Schweizer Musse schrei­ben, haben wir die Muße. Und die Litfaßsäule bleibt Litfaßsäule. Das liegt aller­dings dar­an, dass der Erfinder der Litfaßsäule, Ernst Litfaß, so und nicht anders geschrie­ben wur­de. Die Litfaßsäule bleibt so, auch wenn der Vokal vor ß kurz ist und das Fass längst sein ß ver­lo­ren hat.