Hallo, Kleiner

Überall Werbung für Diätbücher und loka­le Fitnessgurus. Das Jahr ist jung, man­che wol­len abneh­men. Also gibts Werbung. So wie die­se: „Sportangebote für Groß bis Klein“. Das ist ja mal was. Nicht Groß und Klein, son­dern Groß bis Klein. Heißt das: Die Großen sind wich­ti­ger? Oder mei­nen die Werber: für Mittelalte (= Groß) und Alte (= Klein). Im Alter wird man ja wie­der klei­ner, man schrumpft, der Rücken biegt sich, die Knochen auch.

Wie auch immer: Esst, was ihr wollt. Und wenn ihr denkt, ihr müss­tet abneh­men, dann lest die „Nudeldicke Deern“ von Anke Gröner. Das mach ich gleich wei­ter, aber erst mal muss ich „Topfbrot“ scr­oo­geln. Aus Gründen.

Vorsicht Dacheis!

Ich weiß nicht, wie es bei Euch aus­sieht, aber wir hat­ten hier in die­sem Winter noch kei­nen nen­nens­wer­ten Schnee. Keine Dachlawinengefahr, kei­ne fie­sen Eiszapfen, die von oben fal­lend sich in den Kopf boh­ren könnten.

An den meis­ten Häusern blei­ben die Dachlawinenschilder trotz­dem das gan­ze Jahr über, wäre ja auch umständ­lich, die Schrauben, Nägel usw. immer rein- und raus­zu­ma­chen, schließ­lich ver­ge­hen die Monate wie im Flug. Und die Hauswand muss geschont werden.

Neu im Dachlawinenschilderwald war ges­tern für mich ein Exemplar mit fol­gen­der Unterzeile: „Im Schadensfall kei­ne Haftung!“. Ts, wie per­fi­de. Am Ende fällt noch jemand, der was vom Dach abkriegt, dar­auf rein und schwankt von dan­nen, weil er denkt, er hät­te tat­säch­lich kei­ne Ansprüche.

Dazu ein Artikel auf n‑tv.de (3.2.2010): Schnee und Eis auf Dächern: Eigentümer haf­tet bei Schäden