Ach, wie schad, dass niemand wüsste, wie es besser heißen müsste

(Tschuldigung für den Titel, ich hab momen­tan eine Titeldenkblockade.)

Ich hade­re ja immer mal mit dem Namen die­ses Blogs. Er begeg­net mir tag­täg­lich, ich sehe ihn stän­dig, viel­leicht ist das da nor­mal. Und ich lese lau­fend ande­re Blogs, bei man­chen den­ke ich: Ah, oh, was für ein tol­ler Name, wie schön, ich bin nei­disch! Der hier zum Beispiel: Schrecklichschönesleben. Oder der: Not quite like Beethoven. Oder der: Draußen nur Kännchen. Querbeet gele­sen war vor ewi­gen Zeiten*, als ich die­ses Blog begann und mich Hals über Kopf in die unend­li­chen Weiten der Welt des Bloggens stürz­te, eine gute Idee – ich hat­te eine Vorstellung davon, wor­über ich schrei­ben woll­te, da war der Name schnell da und schien ein­fach zu pas­sen. Und nu? Pfff … Vielleicht soll­te ich mal wech­seln. Dann lass ich mir aber mehr Zeit bei der Suche. Ich wür­de ja gern fra­gen, was Ihr da drau­ßen denkt, aber das inter­es­siert sowie­so wie­der kein Schwein keinen.

*März 2009, falls das jeman­den inter­es­siert. E‑W-I‑G.

Blog Action Day 2009: Climate Change

Deutschland. Es schneit. Es ist Mitte Oktober, und es schneit. Ist das zu früh? Ist das nor­mal? Wir erle­ben die Jahreszeiten heu­te anders als frü­her. Das Berufsleben der meis­ten Menschen spielt sich hin­ter geschlos­se­nen Türen ab, wel­ches Wetter ist, bekom­men wir bes­ten­falls in unse­rer Freizeit oder auf dem Weg zur Arbeit und zurück mit. Wir wol­len lan­ge, hei­ße Sommer, kur­ze Winter mit Schnee, und wenn Frühling und Herbst gar zu ver­reg­net sind, ist das Gejammer groß. Wetter ist nicht maß­ge­schnei­dert, es kommt, wie es kommt. Wie viel Einfluss hat der Mensch dar­auf? Das Klima ist stän­dig im Wandel begrif­fen, das wäre es auch, wenn es den Menschen nicht geben würde.

„Die Bezeichnung glo­ba­le Erwärmung wur­de im Verlauf der 1980er und 1990er Jahre geprägt und wird oft gleich­be­deu­tend mit dem all­ge­mei­ne­ren Begriff Klimawandel ver­wen­det. Während der Begriff Klimawandel die natür­li­che Veränderung des Klimas auf der Erde über einen län­ge­ren Zeitraum beschreibt und damit die bis­he­ri­ge Klimageschichte umfasst, bezieht sich glo­ba­le Erwärmung auf die durch Menschen ver­ur­sach­te gegen­wär­ti­ge Klimaveränderung. Der damit ver­bun­de­ne Anstieg der Durchschnittstemperatur auf der Erde ist mit einer Vielzahl wei­te­rer glo­ba­ler, regio­na­ler und loka­ler Folgen ver­bun­den.“ (Wikipedia)

Es gibt Menschen, die von der Klimalüge spre­chen: Die glo­ba­le Erwärmung wäre nicht auch auf das Treiben der Menschen auf der Erde zurück­zu­füh­ren. Nun, das kann glau­ben, wer mag. Aber all die vom Menschen pro­du­zier­ten Treibhausgase, also Kohlenstoffdioxid und Co., machen die Luft für uns mit Sicherheit nicht gesünder.

In letz­ter Zeit ist mir ver­mehrt auf­ge­fal­len, dass das Thema Klimawandel sich einen fes­ten Platz in der schö­nen bun­ten Einkaufswelt erobert hat. Es ist dort in eini­gen Ecken schon län­ger prä­sent, es gibt Ökoversandhäuser und ‑zeit­schrif­ten. Bei einer Zeitschrift wie Schrot und Korn gehört es zum Selbstverständnis, dass man hier Klimafreundlichkeit sozu­sa­gen mit­ge­lie­fert bekommt. Aber nun zei­gen plötz­lich auch Discounter ein Bewusstsein für grü­ne Themen: Lidl prä­sen­tiert auf einer gan­zen Seite sei­ner wöchent­li­chen Angebotsübersicht sei­ne grü­nen Bemühungen: „Ausgezeichnet öko­lo­gisch“ ist der Text überschrieben.

Was soll uns die­ses „ECO2LOGISCH“ sagen? Warum ist das CO2 her­vor­ge­ho­ben, noch dazu grün? Etwas miss­ver­ständ­lich, die Botschaft. Davon abge­se­hen wis­sen die Kunden von Lidl, dass Lidl nicht grün ist, aber ver­kau­fen will. Grünes Handeln muss sich also loh­nen. Ich fin­de, das ist eine gute Sache. Äußerst aus­bau­fä­hig, aber ein Anfang. Denn irgend­wo muss man ja anfan­gen, wenn man etwas ver­än­dern will, oder? Mal sehen, was der Blog Action Day 2009 da bringt.

Oink

Was für ein Name aber auch. Und er ist nicht mehr aus­zu­rot­ten, nichts mit „Neue Influenza“ oder ande­ren Konstrukten. Niemand weiß nichts Genaues – was die Impfung angeht. Helfen einem da Zeitungen und Co wei­ter? Hm. Hier füh­le ich mich ganz gut auf­ge­ho­ben: Landarzt.