24
Jan

Und, wie wollen Sie heißen? Autoren und ihre Pseudonyme

von Andrea in zurzeit

Dass Schriftsteller nicht nur oder gar nicht unter ihrem eigenen Namen schreiben, ist nicht ungewöhnlich. Stephen King zum Beispiel hat unter anderem auch als Richard Bachmann Bücher veröffentlicht, und Michel Houellebecq heißt eigentlich nicht so, sondern Michel Thomas. Wie er auf Houellebecq gekommen ist und warum es ein so sperriger Name sein musste, den niemand auf Anhieb richtig schreibt – keine Ahnung.

Warum legt sich ein Autor ein oder mehrere Pseudonyme zu? Da gibt es viele Gründe, ein paar aktuelle habe ich gesammelt:

  • der wirkliche Name ist so altbacken und langweilig, dass sich die Bücher nie verkaufen würden
  • der Name ist nicht unbedingt altbacken, passt aber nicht zum Buch, speziell zum Land, in dem sich die Geschichte abspielt (Sarah Lark, Josh Ericson)
  • hinter dem Pseudonym stecken zwei Autoren (Iny Lorentz, Anne Hertz)
  • ein Autor legt sich ein oder mehrere Pseudonyme zu, um das Genre zu wechseln (Agatha Christie – Krimis/romantische Erzählungen )
  • Vielschreiber (mehr als ein Buch pro Jahr) fallen nicht so sehr auf, wenn sie unter verschiedenen Namen publizieren, jedes Buch kann ordentlich beworben werden

Manche Autoren nennen ihre Pseudonyme ganz offen auf ihrer Website, bei anderen verrät zum Beispiel die Wikipedia, dass der vermeintliche richtige Name ein Pseudonym ist.

Letzte Woche habe ich in der Bibliothek ein Buch in die Hände bekommen, dessen Cover mir seltsam bekannt vorkam. Das ist nicht ungewöhnlich, schließlich kochen alle nur mit Brei und jede Zeit hat ihre Stil- und Geschmacksströmungen. Ich lieh mir das Buch aus, das ist es:

“Ruf der Dämmerung” von Riana O’Donnell, erschienen 2009 im Boje Verlag. Das Buch spielt in Irland, der Name der Autorin passt also. Allerdings, das ist jetzt keine Überraschung, handelt es sich um ein Pseudonym. Einen ersten Hinweis darauf kann der aufmerksame Leser schon finden, wenn er nach dem Übersetzer schaut. Der wird ja netterweise in jedem Buch explizit genannt, in “Ruf der Dämmerung” gibt es keinen. Natürlich könnte Riana O’Donnell auch eine Deutsche sein, die eben einen irischen Namen hat. Aber die Autorin ist tatsächlich eine Deutsche und heißt Christiane Gohl. Mehr lesen »

23
Jan

“… und jeder will ein Held sein und irgendeine Heldentat vollbringen”

von Andrea in zurzeit

In vielen Blogs, Mode- und Mädchenblogs, greift sich die Bloggerin eine Zeile aus einem Lied, einem Gedicht, auch mal aus “Faust”, das kommt vor, und das ist dann der Blogartikeltitel. Manchmal folgen nur Fotos von irgendeinem Outfit, manchmal ein paar Worte dazu, mal wenige, mal viele. Oft hat der Titel überhaupt nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun, jedenfalls nicht für eine Leserin, die nicht in den Kopf der Bloggerin schauen kann. Würde ich auch gar nicht wollen.

Hier in meinem Blog ist das ja alles total aufgeräumt, der Titel führt garantiert nicht in die Irre, was der Titel verspricht, hält der Artikel. Manchmal ist er eher schwammig oder sehr andeuterisch, aber ich will ja nur spielen. Für diesen Artikel hab ich mir die Zeile eines Liedes genommen, ich will auch mal Modemädchenbloggerin sein. Aber Fotos von mir gibts hier nicht. Dafür eins, das ich letzte Woche gemacht habe, auf dem Nachhauseweg. Kurz vor dem Abend, bei Einbruch der Dunkelheit. Ein Licht.

“… und jeder will ein Held sein und irgendeine Heldentat vollbringen // So auch ich natürlich, // ich will der, der dich hier herausholt sein.” Das ist mal wieder typisch Element of Crime. Die letzte Zeile holpert dermaßen am Ende, das tut fast weh beim Lesen. Aber wenn Sven Regener das singt: Das muss so. Ist wohl so was wie ein Liebeslied, “Bitte bleib bei mir” heißt es. Passt aber auch, wenn es um den letzten Abschied geht, wie der Tod euphemistisch genannt wird, hin und wieder, gerade eben. Wobei man da so gar nicht Held sein kann, wenn jemand stirbt. Was will man da für eine Heldentat vollbringen? Wenn das Zurückholen nicht geht. Das Herausholen. Und nein, es ist keine Heldentat, weiterzuleben. Das geht (meist) von allein.

20
Jan

Welttag des Buches 2012: Was für Lesefreunde

von Andrea in zurzeit

Am 23. April ist der Welttag des Buches, und in diesem Jahr haben sich die Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen. Wie gehabt werden Schülerinnen und Schüler das Buch “Ich schenk dir eine Geschichte” bekommen. Aber diesmal ist auch etwas für Leser, die dem Kinderbuchalter entwachsen sind, drin: die Aktion “Lesefreunde”!

33.333 Lesefreunde können sich bis zum 20. Februar auf der Website registrieren und ein Buch von 25 aussuchen. Von diesem erhalten sie dann 30 Exemplare, die sie verschenken dürfen und sollen.

Initiatoren der Aktion sind die Stiftung Lesen, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und deutsche Buchverlage. Die Verlage lassen eine Sonderedition drucken und geben sie kostenlos ab. Die Autorinnen und Autoren erhalten ebenfalls kein Honorar für diese Ausgaben, unter ihnen sind Wladimir Kaminer, Axel Hacke, Siegfried Lenz, Daniel Kehlmann und Nele Neuhaus.

Eine tolle Idee! Und die Website ist richtig gut, die allein ist schon mindestens einen Blick wert. Hier sind die Links: Welttag des Buches, Aktion “Lesefreunde”.

16
Jan

Danke für das Topfbrot! “Nudeldicke Deern” von Anke Gröner

Anke Gröner bloggt, auf ihr Buch bin ich aber in anderen Blogs gestoßen, die Bloggerwelt kann ziemlich klein sein. “Nudeldicke Deern” heißt Anke Gröners Buch, das fand ich schon mal ansprechend. Der Untertitel, nun ja, manchmal klingt Englisch halt netter, “Free your mind and your fat ass will follow”.

Zum Buch passt der Titel, kann ich jetzt sagen, denn ich habs gelesen. Es hat zwei Teile, wenn sie auch nicht explizit ausgewiesen sind im Inhaltsverzeichnis: erst das Fressen, dann die Moral (frei nach B. B.). Zuerst schildert Anke Gröner, wie sie ein Foodcoaching gemacht hat (früher hieß das Ernährungsberatung oder so). Das schlug ein, danach krempelte sie den Essensteil ihres Lebens vollständig um. Von der diätmüden Fastfoodesserin zur Schlemmerin, Genussfrau, Nichtkalorienzählerin, die Rezepte sammelt, bloggt und flickrt. Diese Begeisterung für das Kochen und Essen von frischen, selbstgemachten Gerichten kommt 1:1 rüber, die kann niemand ignorieren (würde ich sagen), der kann sich keiner und keine entziehen. Und das ist ja schon mal eine Leistung. Aber Anke Gröner ist schließlich ein Profi, sie ist Texterin und Bloggerin und kriegt es irgendwie hin, natürlich zu schreiben. Was schwierig ist, nebenbei gesagt. Mehr lesen »

13
Jan

Ehrlinspiels zweiter Fall: “Mein wirst du bleiben” von Petra Busch

von Andrea in Krimi

Es ist nicht gerade leicht, über einen Krimi zu schreiben, ohne zu viel von der Geschichte, der Spur zum Mörder zu verraten. Ich versuchs trotzdem mal wieder. Und fange bei Petra Busch an. Sie ist Texterin und seit 2010 auch Autorin, in jenem Jahr erschien ihr erstes Buch, “Schweig still, mein Kind” – ein erfolgreiches Debüt, für das Petra Busch den Friedrich-Glauser-Preis 2011 erhielt. Sie hat dann gleich weitergeschrieben, und ein Jahr später gab es den zweiten Fall für Hauptkommissar Moritz Ehrlinspiel: “Mein wirst du bleiben”.

Das Cover zeigt einen Schlüsselbund, ein aufschlussreiches Motiv, man mag mir das plumpe Wortspiel verzeihen. Im Buch kommen durchaus handfeste Schlüssel vor, aber vor allem werden dem Leser Schlüssel mit Gänsefüßchen – “Schlüssel” – gereicht, die ihm Zutritt verschaffen zu den Köpfen der Figuren. Da wäre Moritz Ehrlinspiel, der schon im ersten Buch frisch und tatkräftig rüberkam und sich im zweiten etwas vielschichtiger zeigt, sehr schön zu lesen sein Tanz mit dem Vulkan, also mit der Frau, die er vielleicht liebt. Da Spannungen für Spannung sorgen, gibt es Krach mit dem Freund und Kollegen Freitag, Zoff mit einem faulen Sack von Kollegen, Reibereien mit dem arroganten Pathologen – und dazu einen zunächst zähen Fall, der Moritz Ehrlinspiel an die Nerven geht, weil die Ermittler einfach keinen Hinweis darauf finden, dass das erste Mordopfer überhaupt Feinde gehabt haben könnte. Kein Mord ohne Mörder, keine Lösung ohne Hinweise … Mehr lesen »

10
Jan

Hallo, Kleiner

von Andrea in Wortfunde

Überall Werbung für Diätbücher und lokale Fitnessgurus. Das Jahr ist jung, manche wollen abnehmen. Also gibts Werbung. So wie diese: “Sportangebote für Groß bis Klein”. Das ist ja mal was. Nicht Groß und Klein, sondern Groß bis Klein. Heißt das: Die Großen sind wichtiger? Oder meinen die Werber: für Mittelalte (= Groß) und Alte (=Klein). Im Alter wird man ja wieder kleiner, man schrumpft, der Rücken biegt sich, die Knochen auch.

Wie auch immer: Esst, was ihr wollt. Und wenn ihr denkt, ihr müsstet abnehmen, dann lest die “Nudeldicke Deern” von Anke Gröner. Das mach ich gleich weiter, aber erst mal muss ich “Topfbrot” scroogeln. Aus Gründen.

9
Jan

Abenteuer in einer anderen Welt: “Sternenkraut” von Susanne Mittag

Bei diesem Buch, “Sternenkraut” von Susanne Mittag, hatte mich das Cover angesprochen: grün und schwarz, etwas verspielt, und auch der schöne Titel. Der Klappentext klang gut, und so war klar, dass ich es lesen musste. Es landete dann nicht als “richtiges” Buch, sondern als E-Variante bei mir, kein Problem, dafür bin ich gerüstet. Aber ich hab beim Lesen ganz eindeutig das Greifbare vermisst, das Cover, das ich anfassen möchte, die Seiten, die ich umblättern und auch mal rückblättern will – es war kein vollwertiges Leseerlebnis für mich, dem E-Book fehlt einfach etwas. Oder kann sich jemand “Die unendliche Geschichte” mit einem Kindle vorstellen, und “Tintenherz” mit einem iPad statt des Buches?

Was für Bastian aus der “Unendlichen Geschichte” Herr Koreanders Buchladen ist, ist für Stella aus Susanne Mittags “Sternenkraut” der Blumenladen ihres Vaters. Hier fühlt die Dreizehnjährige sich wohl, ganz in ihrem Element. Am liebsten würde sie nur im Blumenladen ihre Freizeit verbringen, Freunde hat sie sowieso nicht, Mädchen ihres Alters mit ihrer Vorliebe für “Glitzersteinchen und Haarbänder” sind ihr ein Rätsel.

Stella lebt allein mit ihrem Vater, ihre Mutter ist gestorben, als das Mädchen zwei Jahre alt war. Sie scheint ein ganz normaler Teenager zu sein, sie redet und verhält sich nicht anders – etwas ungewöhnlich ist nur ihr “grüner Daumen” und die Tatsache, dass sie Walisisch spricht, was die Sprache ihrer Mutter gewesen sein soll. Doch als die Geschichte beginnt, erfährt Stella die Wahrheit über “ihr” Walisisch, und es tritt ein fremder, seltsamer Mann – und mit ihm eine andere Welt – in Stellas Leben. Der Junge Kian entführt sie in diese Parallelwelt, in der noch Pferdekutschen fahren, Gaslaternen Licht spenden und die Menschen seltsam altmodisch gekleidet sind. Mehr lesen »

7
Jan

Kommen Sie auf die Couch! “Psychoanalyse tut gut” von Dunja Voos

Dieses kleine Buch hat es in sich: Es ist eine Einführung in die Psychoanalyse, ein Augenöffner, Neugierigmacher und, wie der Untertitel schon sagt, ein “Ratgeber für Hilfesuchende“. Es kam für mich wie gerufen, da ich zum Thema Psychoanalyse über das übliche Halb- bzw. Garnichtwissen verfüge, bisschen Freud hier, etwas Über-Ich dort, Vorurteile hin, Vermutungen her. Das wollte ich endlich ändern. Ende Dezember hatte ich Charlotte Roches “Schoßgebete” gelesen, also vor “Psychoanalyse tut gut”. Das passte schon mal perfekt, merkte ich, denn Roches Heldin geht zur Psychoanalyse und vieles, was Roche schildert, tauchte in Dunja Voos’ Buch wieder auf, es gab so manche Aha-Momente.

Man könnte sagen, Charlotte Roche bricht mit ihrem zweiten Roman die Lanze für die Psychoanalyse, und Dunja Voos tut dies ebenfalls, natürlich auf eine gänzlich andere Art. Ganz praktisch und mit Worten, die für Laien nicht nur verständlich sind, sondern sich auch gut lesen lassen, zeigt sie die Psychoanalyse als eine Therapieform, die nicht in unsere schnelle Zeit zu passen scheint, für viele aber doch genau die richtige sein kann.

Das Buch hat rund 170 Seiten und ist in zwei Teile untergliedert: “Die psychoanalytische Therapie” und “Häufige Diagnosen”. Dafür gibt es schon mal einen Pluspunkt: kein theoretischer Ballast, kein Versuch, erst die Geschichte der Psychoanalyse runterzubeten und die Tradition, die Moderne, kurz, alle Theorie zu erklären. Sondern: rein in die Praxis, zu den Fragen, die Herr Müller mit der Depression und Frau Kunz mit der Zwangsstörung stellen würden – was ist Psychoanalyse, für wen kommt sie infrage, was passiert dabei usw. Mehr lesen »

4
Jan

Neues Jahr, neue Wandkalender

von Andrea in zurzeit

Ich hab auch irgendwann mal mit einem Kalender angefangen. Es wurden mit den Jahren immer mehr, denn warum sollte ich mich auf einen festlegen, wenn es so viele schöne gibt. Und die Studienzeiten, in denen man vielleicht nur ein Zimmer sein eigen nannte, sind vorbei. Selbst da konnte man ja noch die Küche, das Bad, den Flur der WG mit Kalendern vollhängen.

Kalender sind nicht nur Wandschmuck, manchmal will man ja wirklich wissen, welcher Wochentag zum Beispiel der 25. Dezember ist und wie viele Wochen es noch bis Ostern sind. Tages, Wochen-, Monatskalender – von jeder Sorte hab ich mindestens einen. Nicht jedes Jahr die gleichen, zumindest nicht alle, sondern alle zumeist zufällig: irgendwo gesehen, irgendwo was drüber gelesen … Manche “nur” mit Bildern oder Fotos, andere mit Gedichten, kurzen Texten. Begleiter für ein ganzes langes (kurzes) Jahr. Drei davon zeig ich mal:

Der Mädchenkalender von Martina Hoffmann. Gelesen hatte ich bei der Klappentexterin von ihm, jetzt hängt er links vom Schreibtisch an der Wand.

Ein Kalender mit Fotos von H. Wenn ich schon kaum noch in den Leipziger Zoo komme, an der Wand hab ich die Viecher Tierchen alle …

Der Literaturkalender vom Arche-Kalender-Verlag: jede Woche ein anderes Literaten-Paar. Diese Woche sind es Rose Ausländer und Helios Hecht.

Gefallen hätte mir auch der von Greenpeace: Schöne Früchte.

31
Dez

Les ich, mag ich: Zeitschriften querbeet

von Andrea in zurzeit

Ach, wer braucht schon einen Jahresrückblick oder irgendwelche großartigen Vorsätze für das neue Jahr. Ich geb euch stattdessen einen (unvollständigen) Überblick, welche Zeitschriften ich lese – dieses Jahr gelesen habe und 2012 lesen werde.

Und wer andere Tipps hat, immer her damit, ich würde sagen, es ist noch Platz für mehr. ;)

Für alle: Mosaik

Ein echter Klassiker, liest die ganze Familie. Auch was für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Abrax, Brabax und Califax reisen durch die Zeit, gerade sind sie im 18. Jahrhundert in Australien, an Bord der “Investigator“. Historisches und Wissenswertes wird hier so verpackt, dass das Anschauen und Lesen einfach nur Spaß macht.

Erscheint monatlich, das Jahresabo gibts ab 25 Euro.
www.abrafaxe.de

Für Kinder: Mumpelmonster

Das Mumpelmonsterheft ist klein und fein und ganz ohne Werbung oder billiges Plastikspielzeug. Dafür gibts pro Ausgabe eine spannende und lustige Geschichte mit dem Mumpelmonster, Flammenlilli und den anderen.

Sechs Ausgaben für 12 Euro. Zum Abo: klick.
www.mumpelmonster.de

Für Frauen: myself

Ja, die myself ist eine sogenannte Frauenzeitschrift. Ich musste eine ganze Weile suchen und rumlesen, bis ich sie gefunden habe. Andere Zeitschriften dieser Kategorie sind gern unerträglich oberflächlich, stellen für meine Begriffe viel zu sehr den ganzen Kauf- und Modeklimbim in den Vordergrund, ziehen in irgendeiner Form über Frauen her (Stars und Sternchen), geben dämliche Sport- und Diättipps. In der myself gibts natürlich auch Modefotos und Kauftipps, aber in erträglichem Maße. Und redaktionelle Beiträge, die verhindern, dass man das Heft in einer halben Stunde durchgelesen hat. Ja, und Meike Winnemuth schreibt für die myself, wenn das kein Argument ist …

Erscheint monatlich, Aboinfos auf der Website, ich kauf sie im Laden.
www.myself.de

Für Männer und Frauen: Das Magazin

… war in der DDR Bückware und beliebt, hat sich jetzt eine neue und überzeugende Identität aufgebaut. Nennt sich Kulturzeitschrift, und das ist es wohl auch: Leute, Informationen und Geschichten. Und Stefan Schwarz schreibt eine Kolumne auf der letzten Seite, die mag ich.

Erscheint monatlich, Abo ab 25 Euro pro Jahr.
www.dasmagazin.de

Für Autorinnen und Autoren: Federwelt

Aus dem Hause Uschtrin kommt das Magazin für Autorinnen und Autoren. Sandra Uschtrin, die die Federwelt herausgibt, ist auch Herausgeberin des Handbuchs für Autorinnen und Autoren, das der Verlag zu Recht als “Standardwerk” bewirbt. An der Federwelt mag ich die bunte Mischung (Termine, informative Artikel, Prosa und Lyrik usw.) – und dass sie eher bodenständig als abgehoben ist.

Alle zwei Monate, Jahresabo 36 Euro.
www.federwelt.de