Noch ein Vorname

Für man­che ist es schwer, einen Vornamen fürs Kind zu fin­den. Freunde von mir arbei­ten im Kindergarten, sie muss­ten beson­ders lan­ge suchen, denn ihr Kind soll­te nicht wie eins hei­ßen, mit dem sie von Berufs wegen zu tun hatten.

Für alle, die auch auf der Suche sind, hab ich den bes­ten Vorschlag des – ähm – Jahres? Oder so. Helga und Horst! Hier bestimmt unge­wöhn­li­cher­wei­se das ers­te Glied das Geschlecht, aber war­um auch nicht. Die Helga und Horst ist bestimmt ne Liebe, oder?

Wenn ein Kino schließt

Wenn ein Kino schließt, bleibt ein toter Punkt, und das kul­tu­rel­le Leben hat mal wie­der einen Tiefschlag abbe­kom­men. In einer Stadt mit vie­len Kinos haben wir die Wahl, und wenn wir die­ses bestimm­te Kino, das geschlos­sen wur­de, viel­leicht auch ver­mis­sen, weil es zum Beispiel ein tol­les Programm und net­te Angestellte hat­te, oder weil wir mit die­sem Kino ganz eige­ne Erinnerungen ver­bin­den, so gibt es immer noch ande­re, in die wir statt­des­sen gehen kön­nen. Und wenn das tau­send­mal die­se Einheitsbrei-Multiplexe sind.

In Schwarzenberg gibt es seit letz­ter Woche ein Kino weni­ger, und das ist schlecht, da es das ein­zi­ge war. In einer Stadt mit rund 19000 Einwohnern gibt es jetzt also kein Kino mehr. Wenn Kinder und Jugendliche einen Film sehen wol­len, müs­sen sie in Zukunft Bus, Bahn oder Elterntaxi neh­men. Ein Spaziergang zum Kino und zurück ist nicht mehr drin, denn das nächs­te Kino in der nächs­ten Stadt ist nicht zu erlaufen.

Traurig, wenn ein Kino schließt.

Näheres dazu in mei­nem Schwarzenberg-Blog: www.schwarzenberg-blog.de

Engagierte Schwarzenberger haben eine Petititon ins Leben geru­fen, für die Wiedereröffnung des Kinos. Ich wür­de mich freu­en, wenn Ihr zeich­nen wür­det, damit der Oberbürgermeisterin von Schwarzenberg am Schluss eine ordent­li­che Liste vor­ge­legt wer­den kann. Dafür müsst Ihr kei­ne Schwarzenberger sein, es ist ein Zeichen der Solidarität und dafür, dass auch anders­wo jemand Interesse zeigt.

Die Petition läuft bis zum 7. Juli 2011. Zur Petition: www.openpetition.de

Frühling, doch

Ich wun­de­re mich. Ich lese jetzt stän­dig irgend­wo von „Sommer“ – zum ers­ten Mal in die­sem Sommer gegrillt, einen Hofflohmarkt orga­ni­siert usw. Aber hal­lo, wir haben Frühling. Und nicht nur kalen­da­risch, fin­de ich. Es geht doch gera­de alles erst los, die Bäume sind noch gar nicht so lan­ge wie­der grün, die Frühlingsblüher teils immer noch da. Das Wetter, okay. Wir haben Tage, die als Sommertage durch­ge­hen könn­ten, vom Wetter her. Aber es ist Mai, und es ist Frühling. Doch.