Sag zum Abschied leise Kurt

Ich habs gele­sen, das letz­te Buch mit Wallander. Kurt Wallander. Es ging mir bei jedem Buch der Reihe so, dass ich mich irgend­wann, nach dem x‑ten „Wallander tat dies“, „Wallander sag­te das“ frag­te: Wie hieß er gleich noch? Kurt. Es wird Zeit, dass ich mir das mer­ke, auch wenn er nicht wie­der­kommt. Tschüss, Kurt!

Und das Buch? Bei Krimis ist es ja noch schwe­rer, etwas zu erzäh­len, ohne zu ver­ra­ten, wie das Ganze aus­geht. Also ein paar Satzhappen zu „Der Feind im Schatten“, die gar nichts und viel bedeu­ten, die meis­ten tref­fen auf alle Wallander-Romane zu:

Mann mit Hund sucht Frau mit Herz
Der Atkins-Diätler
Nicht ohne mei­ne Tochter
Allein gegen den Rest der Welt
Oper zum Frühstück
Die Wallander Identität
Ein Schwede in Berlin
Guck mal, wer da krabbelt
Rydbergs Vermächtnis
Wer ist hier der Chef

Und dann noch ein Gespräch mit Henning Mankell in der ZEIT vom 18. März 2010, dort geht es unter ande­rem um „Der Feind im Schatten“: „Wer zur Hölle bin ich?“

Alles verboten

Strände sind eigent­lich für alle, dann aber meist doch sehr exklu­siv. Hunde dür­fen nicht über­all mit hin (und das find ich auch gut. Es hal­ten sich bloß vie­le Besitzer nicht dran.), Pferde mit Reiter auch nicht, man darf nicht zel­ten, nicht gril­len, nicht nackt­ba­den, nicht dies, nicht das. Dieses Jahr neu für mich war das Drachenverbot. Vielleicht gibts das schon ewig, aber ich war auch schon eine Weile nicht mehr am Meer. Drachenfliegenlassen ist also auch nicht über­all erlaubt. Das hat mich doch über­rascht. Oft genug ist das Wetter an der Ostsee ja nun so, dass man sonst nicht viel machen kann. Haben die Strandhüter und ‑ver­wal­ter Angst, dass abstür­zen­de Drachen einen Urlauber erschla­gen? Dass sich die Rentnerin in der Schnur ver­hed­dert? Dass ent­flo­he­ne Drachen das Meer ver­schmut­zen? Hätte ich doch gefragt!

Kaffee und Karin

Vielleicht habt Ihrs schon mit­ge­kriegt: Ich war zwei Wochen blog­abs­ti­nent und bin lie­ber am Ostseestrand spa­zie­ren gegan­gen. Einmal hab ich die Karin gese­hen, hier ist sie:

Öfter war ich Kaffee trin­ken, in einem Kaffeelädchen rös­te­te die Besitzerin den Kaffee selbst. Sie hat­te eine net­te Broschüre, in der die zehn Kaffeegebote auf­ge­zählt waren und mehr. Nur die bes­ten Bohnen und so, man kennt das ja. Natürlich sind auch die Röstung, die Mahlung, die Zubereitung usw. wich­tig, sie­he unten. Die Milch, mit der die Milchkaffees zube­rei­tet wur­den, war aller­dings bil­ligs­te H‑Milch aus dem Supermarkt. Irgendwie dane­ben, fin­de ich.