Die Plattenapotheke

So was, sie­he unten, einen Automaten, dem man fri­sche Fahrradschläuche ent­neh­men kann wie einem Zigarettenautomaten die Kippen und einem Geldautomaten das Geld, nun, einen sol­chen Automaten, aus dem man Schläuche in ver­schie­de­nen Größen und Breiten zie­hen kann, wird es hier (wo ich woh­ne) nie geben.

Zu steil!
Kaum Radfahrer!
Und wer sein Rad liebt, schiebt. Sowieso.

Fahrradschlauchautomat in Rostock

Ein alter Hut, na und

Immer wie­der schön sind die Restaurantkomposita mit „Senioren“. An der Ostsee in einem mir nament­lich bekann­ten Etablissement wer­den Fischsenioren an die Urlauber ver­füt­tert, ach, welch grau­si­ges Ende. Aber wenigs­tens hat­ten die alten Fische ein lan­ges und hof­fent­lich erfüll­tes Leben. Sieben Euro fuff­zig kos­tet der Fischseniorenteller, nein, ich hab ihn nicht probiert.

Ein Klassiker ist ja schon fast das Seniorenschnitzel, machen die Gaststätten das mit Absicht? Ich hab nicht so genau hin­ge­schaut, ob Senioren das Haus mei­den, hät­te ich tun sol­len, ja. Man könn­te auch ein Schnitzel nicht aus Senioren, son­dern aus altem Schweinefleisch ver­mu­ten, ein betag­tes Schnitzel qua­si. Bestimmt zäh. Hoffentlich den­noch gut ver­träg­lich für sen­si­ble Mägen.

Ach, lus­tig ist das Leben der Fleischesser! In die­sem Sinne: Guten Appetit bei der nächs­ten Mahlzeit.

Eins aufs (oder fürs) Guschl

Der per­fek­te fal­sche Apostroph. Oder soll das Fliegendreck sein?

(Und der Duden kennt das Guschl nicht. Nur Gosche. Und Gusche. „… oder mein­ten Sie: Muschel, Puschel, Kuschel“ (Duden online))