Weil sowieso Montag ist …

… fällt mir beim Studieren der Verpackung mei­ner Schokolade auf, dass da steht, wie viel Kalorien drei Stück haben. Drei Stück – fast 200 Kalorien? Mpf. Dann eben nicht … (Danke für die­se Stückinformationen: Das ist jetzt für mich abschre­cken­der als es jede Nährwertampel wäre.)

Eingestrudelt

Der Duden kennt es nicht, der Wortschatz der Uni Leipzig schon, Google zeigt weni­ger als 3.000 Treffer an: Einstrudeln ist kein bun­ter Hund unter den Verben.

Gefunden habe ich das Wort auf einer Eisverpackung. In eine Eissorte wird eine ande­re ein­ge­stru­delt. Schönes Wort! (Und lecke­res Eis.)

Aus-Einander! Binde-Strich!

Neulich lief bei uns DIE Klassiker-Schallplatte für Klein und Groß: „Inge Meysel prä­sen­tiert: Unsere Fernseh-Lieblinge“. (Kennt die jemand? Es steht nicht drauf, von wann sie ist, wir haben sie erst seit ein paar Tagen, gebraucht gekauft …) Da sind Lieder wie „Der Hotzenplotz geht um“, „Wickie“, „Hei, Pippi Langstrumpf“, „Barbapapa“ und „Barbarella“ drauf. Kenn ich alles! Plumpaquatsch aber nicht. Wikipedia:

„Plumpaquatsch war ein Unterhaltungsmagazin für Kinder mit der grü­nen Wassermann-Handpuppe Plumpaquatsch und der mensch­li­chen Co-Moderatorin Susanne. Von 1973 bis 1978 wur­den von ARD und NDR 75 Folgen Plumpaquatsch produziert.“

„Menschliche Co-Moderatorin Susanne“, das ist doch mal wie­der ein Schmankerl! „Plumpaquatsch pro­du­ziert“ ist auch nicht schlecht …

Aber was ich eigent­lich sagen woll­te: Steht da doch auf die­ser nach­ge­wie­sen alten Schallplatte bzw. auf der Hülle: Fernseh-Lieblinge. Nicht etwa: Fernsehlieblinge. Und ich dach­te, die­se Bindestrichelei sei eine Erfindung der Neuzeit …

Schöne Platte übri­gens: „Komm und besuch mal Barbapapa …“ (Kriegt man schlecht wie­der aus dem Kopf.) „Komm und besuch mal Barbapapa …“